Minister für Digitalisierung will Dialog mit Freien Berufen verstärken

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Thomas Preis, stv. Vorsitzender des Verbandes Freier Berufe in Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V., wollen beim Thema Digitalisierung im Dialog bleiben. (Quelle: VfB NW)

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Digitalisierung und den Auswirkungen auf die Freien Berufe am 2. Juli 2018 in Düsseldorf kündigte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, an, den Dialog mit den Freien Berufen, insbesondere auch mit Heilberuflern wie Apothekern, verstärken zu wollen. In seinem Keynote-Vortrag „Digitalisierung in NRW“ präsentierte Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen aktuellen Lagebericht. Er betonte, dass die Politik lernen müsse, Themen schneller umzusetzen, so auch bei der Digitalisierung. Davon betroffen seien insbesondere die Bereiche Verwaltung, Bildung sowie der Netzausbau. Die Digitalisierung müsse man als Chance begreifen, zum Beispiel beim Thema E-Government. Noch vor der Sommerpause werde die Landesregierung eine Strategie für die Digitalisierung in NRW präsentieren, so Pinkwart. In seinem Grußwort hatte Hanspeter Klein (Vorsitzender des Verbandes Freier Berufe in NRW) zunächst die große Bedeutung von Nordrhein-Westfalen als umsatzstärkstes Bundesland mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 670 Milliarden Euro hervorgehoben. Im Länder-Ranking käme NRW damit auf Platz 19 der wirtschaftsstärksten Nationen der Welt.

Mit der Perspektive, den Austausch zwischen Politik und den Freien Berufe zur Digitalisierung in NRW zu verstärken, vielmehr zu institutionalisieren, ging ein positives Gesamtfazit von der Veranstaltung aus.