Geschäftsbericht 2019/2020

Vorwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

noch nie gab es ein Jahr wie 2020. Die weltweite Corona-Pandemie beeinflusst Staaten, Wirtschaft und Menschen. Alle Gesellschaftsbereiche waren und sind so stark beeinträchtigt, dass auch unser Verband seinen erprobten Zeitplan für das Jahr deutlich verändern musste. Statt einer Mitgliederversammlung im Frühjahr, findet sie jetzt erst im November des Jahres statt. Deshalb halten Sie auch viel später als gewohnt, dafür aber auch noch viel umfang reicher, den Geschäftsbericht 2019/2020 in den Händen, der jetzt auch schon ein großes Stück des aktuellen Jahres abbildet.

Als Ende Februar die ersten Corona-Fälle in Italien bekannt wurden und dort sofort zu hohen Infektionszahlen führten, war schnell absehbar, dass das Virus auch nicht vor anderen Ländern halt machen würde und das auch hierzulande die Infektionszahlen schon schnell sprunghaft ansteigen würden. Für die Apotheken vor Ort war dann gerade die Zeit von Mitte Februar bis Mitte April eine Zeit der ganz großen Herausforderungen. Apothekenleiter/innen und ihre gesamten Teams wurden tagtäglich extrem in ihren Offizinen gefordert. In einer Zeit, in der die meisten Geschäfte geschlossen hatten und Patienten in Arztpraxen und Kliniken oft nur nach telefonischer Rücksprache persönlich vorsprechen konnten, haben die Apotheken ihre Öffnungs- und Notdienstzeiten weiterhin vollumfänglich aufrechterhalten. Für Kunden und Patienten waren die Apotheken vor Ort weiterhin ohne Einschränkungen Tag für Tag erreichbar. Kunden und Patienten hatten gerade zu dieser frühen Zeit der Pandemie einen ganz besonders großen Aufklärungsbedarf zu der völlig neuartigen und sehr bedrohlichen Krankheit. Gleichzeitig und nahezu sprunghaft stieg die Nachfrage zu Arzneimitteln und weiteren Gesundheitsprodukten wie Desinfektionsmitteln und Masken in unseren Apotheken rasant.

Zu Beginn der Pandemie haben sich dann auch viele Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, diese vom Arzt verordnen lassen, um auch dort im Falle von Lieferengpässen vorbeugend versorgt zu sein. Auch Medikamente der Selbstmedikation wie Schmerz- und Fiebermittel wurden auf Vorrat gekauft. Trotz weniger kurzzeitiger Verzögerungen in der Lieferkette der Arzneimittel hin zur Apotheke waren die Apotheken grundsätzlich immer lieferfähig geblieben.

In einer nie dagewesenen Ausnahmesituation bleibt in den Apotheken vor Ort keiner unversorgt

Schon kurz nach Beginn der Pandemie waren Desinfektionsmittel in bundesdeutschen Apothe-ken nahezu ausverkauft. In wenigen Tagen wurde in den Apotheken die Menge an Desinfektionsprodukten abgegeben, die sonst in einem Jahr nachgefragt wurde. Um die Versorgung für diese Produkte sicherzustellen, haben Apotheken unverzüglich auf die Eigenherstellung von Desinfektionsmittel im Apothekenlabor umgestellt. Aber auch das war schwierig. War endlich ausreichend Alkohol vorhanden, fehlten die Gefäße zum Abfüllen. Jetzt hakte es kurzzeitig an allen Ecken und Enden in der Lieferkette. Aber die für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung wesentlichen Nachfrager von Desinfektionsmitteln wie Ärzte, Pflegedienste und chronisch Kranke konnten durch Apothekerinnen und Apotheker grundsätzlich immer ausreichend versorgt werden. Wichtig war immer, sie prioritär zu versorgen. Nach den Desinfektionsmitteln stieg die Nachfrage nach Mund- und Nasen-Schutzmasken. Die anfänglichen großen Lieferprobleme konnten quasi pünktlich mit der Einführung der Maskenpflicht in NRW weitgehend überwunden werden. Mund- und Nasen-Schutzmasken sind seitdem in jeder Apotheke erhältlich. In einer bis dahin nie dagewesenen Ausnahmesituation im Ge-sundheitswesen der Bundesrepublik Deutschland haben die Apotheken vor Ort ihre Leis-tungsfähigkeit nachhaltig und nachweislich unter Beweis gestellt. Sie haben mit ihrem phar-mazeutischen Fachpersonal über mehrere Wochen einen sehr großen und lang andauernden Kunden- und Patientenansturm erfolgreich bewältigt. Kein Patient blieb trotz einer zeitweise äußerst angespannten Liefersituation unversorgt. Direkt und sofort von Beginn der Pandemie an waren Apothekenteams mit ihrem pharmazeutischen Know-how erste Ansprechpartner für Kunden und Patienten für Fragen zu dieser neuartigen Erkrankung. Die umfangreichen und äußerst kostspieligen Qualitätsmaßnahmen der Apotheken in Bezug auf den Infektions-schutz von Kunden und Mitarbeitern – z.B. durch Plexiglaswände an den Beratungstischen und besonders eng getakteter Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in den Apothe-kenräumen – haben letztlich dazu geführt, dass keine unserer über 2.100 Mitgliedsapotheken coronabedingt geschlossen werden musste.

Optimale Patientenversorgung geht nicht ohne Planungssicherheit

Jetzt im Herbst des Jahres 2020 besteht im Rahmen eines Zwischenfazits bezüglich der Pandemie-Entwicklung eine wichtige Erkenntnis darin, dass wir immer noch zu wenig über das Virus, dessen Übertragungswege und Langzeitfolgen wissen. Auch über die mögliche Wirk-samkeit von Impfstoffen, die derzeit entwickelt werden, können wir noch nicht sicher genug Prognosen abgeben. Eins ist aber zurzeit sicher, dass wir mit Methoden, die es seit dem Al-tertum gibt – Quarantäne, Mundschutz, Hygiene – sehr, sehr viel erreichen konnten. Genau diese Maßnahmen – zu den ganz besonders auch das Abstandhalten gehört – bleiben ent-scheidend, bis es irgendwann erprobte und nachweislich wirksame Impfstoffe gibt. Mit dem Blick auf andere Länder können wir sagen, dass Deutschland die Pandemie bisher sehr gut gemeistert hat. Zu Beginn des Winters ist es wichtiger denn je, dass wir unsere gute Start-position in Bezug auf eine zweite Infektionswelle nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Nur die Beibehaltung der notwendigen Disziplin bei der Einhaltung von Abstand, Hygiene und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei gleichzeitig ausreichender Belüftung von Räumen, besonders auch in unseren Betrieben, kann verhindern, dass viele Menschen erkranken und unsere Betriebe nur eingeschränkt arbeiten können. Die Disziplin der allermeisten Menschen hierzulande bestärkt meine Hoffnung darauf, dass wir einen weiteren Lockdown im Winter 2020/2021 vermeiden können.

Da wir davon ausgehen können, mit dem Coronavirus noch eine geraume Zeit leben zu müssen, haben wir uns als Verband kontinuierlich dafür eingesetzt, dass die optimale Pat-ientenversorgung in der anhaltenden Corona-Krise weiter auf hohem Niveau sichergestellt wird. Insbesondere die in den Apotheken geltenden vereinfachten Abgaberegelungen im  Rahmen der Rabattverträge und der Apothekenbotendienst haben ganz wesentlich dazu beigetragen, dass besonders vulnerable Patienten nicht nur viel schneller in der Apotheke sondern auch wenn nötig komplett zu Hause pharmazeutisch versorgt werden können.

Umso wichtiger, dass wir rechtzeitig vor dem Auslaufen der Botendiensthonorierung Ende September Planungssicherheit in Bezug auf die Fortsetzung dieser Regelung bekommen haben, wenn auch die Halbierung dieser Honorierung die finanzielle Unterdeckung dieser wichtigen Dienstleistung der Apotheken für vulnerable Patientengruppen, besonders in  Corona-Zeiten, noch verschärft.

Insolvenz der AvP Deutschland GmbH bringt Apotheken in Existenznot

Als hätte Corona die Apotheken nicht schon genug herausgefordert, erreichte uns im Sep-tember die schockierende Nachricht, dass ein bundesweit tätiges Apothekenrechenzentrum in die Insolvenz geht. Aufgrund des Sitzes der AvP Deutschland GmbH in Düsseldorf war schnell klar, dass überproportional viele Mitglieder unseres Verbandes von der Insolvenz be-troffen sind. Dies spiegelt insbesondere auch die Vielzahl der Nachfragen von Kunden der AvP GmbH bei uns auf der Geschäftsstelle wider. Um das Ausmaß der Insolvenz konkreter fassen zu können, haben wir noch im September 2020 eine fundierte Markteinschätzung vorgenommen – mit dem zentralen Ergebnis, dass in NRW etwa fünf Prozent der aktuell 3.985 Apotheken so stark betroffen sind, dass hier eine kurzfristige Schließung droht. Bundesweit sind es drei Prozent der insgesamt 19.075 Apotheken, die betroffen sind. Daraus lässt sich die Gefahr einer Verdoppelung des „Apothekensterbens“ ableiten, das heißt: Mit rund 700 zu erwartenden Apotheken-Schließungen stünden bundesweit auch fast 5.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel; allein durch die AVP-Insolvenz etwa 2.500.

In weit über hundert Einzelgesprächen sind betroffene Mitglieder von Experten des Geschäfts-leitungsteams unseres Verbandes beraten worden. Insbesondere die betroffenen Mitglieder sind über die neusten Entwicklungen kontinuierlich informiert worden. Gleichzeitig wurden zahlreiche Gespräche mit Lieferanten, Banken und Rechtsexperten geführt, um an sofort wirksamen Hilfsmaßnahmen zu arbeiten. Auch mit den Medien standen wir intensiv in Kon-takt. An vorderster Stelle stand aber der Kontakt zum Insolvenzverwalter von AvP. Im Inter-esse unserer Mitglieder sahen wir es dabei als zwingend erforderlich an, dass baldmöglichst ein geordneter Prozess angestoßen wird. Insbesondere die rechtlichen Besonderheiten für die Apotheken, als unverzichtbare Institutionen in unserem Gesundheitssystem, müssen dabei angemessen berücksichtigt werden. Gleichzeitig musste aber auch möglichst schnell Licht in die derzeit ausgesprochen unklare Situation der Mitglieder als Kunden der AvP Deutschland GmbH gebracht werden.

Unser Ziel bestand und besteht darin, die berechtigten Interessen der vollkommen unver-schuldet in diese Situation geratenen Apotheken konsequent zu vertreten und einzufordern, ebenso wie rechtliche Lösungen zu eruieren. Gleichzeitig haben wir auch Möglichkeiten sondiert, staatliche Bürgschaften für betroffene Apotheken zu erhalten. Dazu gehörten auch medienwirksame Appelle in Richtung Politik, Pharmazeutischer Großhandel und Banken, einen schnell wirksamen Beitrag zu leisten, um Schließungen der Apotheken zu verhindern und möglichen Versorgungslücken vor Ort sowie Arbeitsplatzverlusten effektiv entgegenzuwir-ken. Auch mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass es um die nackte Existenz von Kolleginnen und Kollegen vor Ort geht, die in der Hochphase der Corona-Krise Herausragendes geleistet haben und jetzt ohne eigenes Verschulden vor einem persönlichen und geschäftlichen Scherbenhaufen stehen. Schnell reagieren auch die Marktpartner der Apotheken. So stehen Pharmazeutische Großhändler und Hausbanken im Austausch mit uns und den betroffenen Apotheken und leisten Unterstützung wo möglich. Auch die Krankenkassen als Vertragspartner tragen mit schnellen und unbürokratischen Maßnahmen zur Hilfe bei. Die Bundespolitik reagiert ebenfalls und befasste sich in einer wegen der Dringlichkeit vorgezogenen Sitzung des Bundesgesundheitsausschusses am 7. Oktober mit den Folgen der Insolvenz des Rechen-zentrums für den Apothekenmarkt.

Wer Apotheken vor Ort stärken will, muss endlich ordnungspolitisch handeln

Unabhängig von aktuelleren Entwicklungen wie der Corona-Pandemie und der Insolvenz von AvP werden wir seit über zehn Jahren mit der Abnahme der Apothekenanzahl konfrontiert. So gab es im Jahr 2019 innerhalb eines Kalenderjahres einen erneuten Rückgang um rund 350 Apothekenbetriebsstätten. Auch im ersten Halbjahr 2020 hat sich diese Negativentwick-lung ungebremst fortgesetzt. Damit reduzierte sich die Zahl der Apotheken bundesweit auf 19.075. Die verschlechterte Lage ist selbstverständlich auch untrennbar mit dem EuGH-Urteil vom 19.10.2016 verbunden. Auch wenn mit dem „Rx-Versandverbot“ das aus Sicht hoch-karätiger Experten und von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag selbst beschlossene ordnungspolitische wirksamste Mittel ad acta gelegt wurde, hatte das Bundeskabinett be-reits im Juli 2019 dem „Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz“ (VOASG) zugestimmt, in dem insbesondere die Sicherstellung der Gleichpreisigkeit über ein Rx-Boni-Verbot geregelt wird. Auf Landes- und Bundesebene kämpfen wir daher dafür, dass richtungsweisende Entscheidungen, die im Rahmen des VOASG dringend umgesetzt werden müssen, auch jetzt endlich umgesetzt werden. Denn es muss nachhaltig verhindert werden, dass durch den Versand-handel mit Arzneimitteln aus dem Ausland unser funktionierendes System der Vor-Ort-Apotheke existentiell bedroht wird. Gerade die individuelle Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung der Menschen durch Vor-Ort-Apotheken, ist viel zu wichtig, um sie Versendern aus dem Ausland zu überlassen.

Damit die Apotheken auch weiterhin die flächendeckende Versorgung über Tag und in der Nacht gewährleisten können, muss das „Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz“ (VOASG) dringend noch in diesem Jahr umgesetzt und vor allem aber auch seinem Namen gerecht werden und die Apotheken nachhaltig stärken. Das wäre der Fall, wenn

  • die Preisbindung für rezeptpflichtige Arzneimittel mit einem Boni-Verbot zumindest im GKV-Bereich wiederhergestellt und bestenfalls – dafür wird sich die Apothekerschaft aktiv einsetzen – auch für den PKV-Bereich gilt;
  • die Botendienstvergütung als Regelleistung zur Stärkung der individuellen Arzneimittelversorgung mit einem Honorar von mindestens fünf Euro festgelegt wird;
  • neue pharmazeutische Dienstleistungen mit angemessener Honorierung für alle Versicherten bundesweit einheitlich eingeführt werden;
  • automatisierte Ausgabestationen von Versandapotheken grundsätzlich unterbunden werden.

Wenn die Politik es ernst meint mit der Stärkung der Apotheken vor Ort, wird sie jetzt endlich, vier Jahre nach dem EuGH-Urteil ordnungspolitisch konsequent handeln.

Erstes vertraglich vereinbartes Modellvorhaben zu Grippeimpfungen in Apotheken bundesweit

Während die ordnungspolitischen Entscheidungen im Rahmen des Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetzes seit dem Kabinettsbeschluss nun schon wieder über ein Jahr auf sich warten lassen, war der Gesetzgeber bei der Umsetzung von „Grippeschutzimpfungen in Apotheken“ sehr schnell. Dort hat man bereits im Rahmen des zum 1.3.2020 in Kraft getretenen Masernschutzgesetzes die Weichen dafür gestellt. Die AOK Rheinland/Hamburg und der Apothekerverband Nordrhein e.V. haben sich nur vier Monate später im Juli 2020 auf das bundesweit erste Modellvorhaben zur Grippeschutzimpfung in Apotheken in Nordrhein geeinigt. Im Rahmen dieses vereinbarten Modellvorhabens werden Impfungen in den Apotheken mit Beginn der kommenden Grippesaison im Herbst ergänzend zu den Grippeimpfungen in den Arztpraxen durchgeführt, so wie es in vielen anderen europäischen Ländern schon längst gängige und bewährte Praxis ist. Deshalb rücken wir das Thema der „Grippeimpfungen in Apotheken“ in diesem Geschäftsbericht ausführlich in den Blickpunkt (siehe dazu „Ausblick: Grippeschutzimpfungen in Apotheken“, Seite 28).

Den Verband als modernen Dienstleister mitgliederorientiert weiterentwickeln

Der im Juni 2019 neu gewählte Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, an seine bisherige Arbeit nahtlos anzuknüpfen und den Verband als kompetenten Dienstleister für selbstständige Apotheker in Nordrhein mit leistungsfähigen und modernen Strukturen weiterzuentwickeln. Dabei können die Aktivitäten auf ein solides und zukunftsorientiertes Fundament gegründet werden. Ein zentraler Indikator dabei ist der hohe Organisationsgrad des Verbandes von mittlerweile über 98 Prozent. Dieser konnte bis heute trotz weiter abnehmender Apotheken-betriebe weiter gefestigt werden. Der sehr hohe Mitgliederbestand bedeutet für den Apo-thekerverband Nordrhein e.V. nach wie vor Bestätigung und Auftrag zugleich, das von den Mitgliedern in die Arbeit ihres Verbandes gesetzte Vertrauen auch in Zukunft zu rechtfertigen und weiter zu festigen. Dabei hat der Apothekerverband Nordrhein e.V. in seiner Funktion als Spitzenorganisation der selbständigen Apotheker/innen eine ganz besondere Vertrauensposition bei den zu vertretenden Mitgliedern und den Partnern der Apothekerschaft im Gesundheitswesen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus, die er mit seiner täglichen Arbeit rechtfertigen muss und will.

Ganz besonders trägt dazu auch die hohe Dienstleistungs- und Serviceorientierung unse-rer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle in der Tersteegenstraße bei. Ein wichtiges Ziel unseres engagierten Teams dort ist: Sie und Ihre Apothekenteams vom zuneh-menden Bürokratismus im Arzneimittel- und Gesundheitsmarkt zu entlasten und gesuchter Ansprechpartner für unsere Partner im Gesundheitswesen zu sein. Jede Woche erreichen die Geschäftsstelle allein fast 1.000 Anfragen zu Arzneimitteln und Hilfsmitteln. Und in der Clearingstelle sind es aktuell sogar bis zu 1.400 bearbeitete Vorgänge pro Woche, die dann mit den Krankenkassen abgewickelt werden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Geschäftsbericht stellen wir die Aktivitäten des Verbandes im Berichtszeitraum übersichtlich und transparent dar. Er gibt auch einen Überblick über die vielfältigen Heraus-forderungen, denen sich der Verband mit seinen Mitgliedern im Berichtsjahr gestellt sah und zurzeit sieht. Aus Anlass der coronabedingten Absage unserer im Mai 2020 geplanten Mit-gliederversammlung haben wir den Berichtszeitraum in wesentlichen Punkten hinsichtlich der redaktionellen Inhalte bis zum 30.08.2020 erweitert.

Am Anfang meines Vorwortes habe ich Sie darauf hingewiesen, dass Sie noch nie so spät im Jahr den vorliegenden Geschäftsbericht in den Händen gehalten haben, und dass wir noch nie so spät unsere Mitgliederversammlung durchführen. Das hat aber jetzt auch den Vorteil, Sie jetzt schon auf den 09.06.2021 hinzuweisen. Denn zu diesem Zeitpunkt findet schon die nächste Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Nordrhein statt. Dann hoffentlich schon mit verfügbaren Impfstoffen, die wirksam gegen Corona eingesetzt werden können. In diesem Sinne:

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Thomas Preis
Vorsitzender Apothekerverband Nordrhein e.V.